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Herrschaftsinstrumente der Nationalsozialisten – Teil 2: Die Landesebene

Vorwort zum Thema

In unserer Reihe “Herrschaftsinstrumente der Nationalsozialisten” setzen wir uns mit den unterschiedlichen Instrumenten auseinander, die die Nationalsozialisten benutzt haben um Ihre Macht auszuüben und die Macht zu erhalten.

Da auch die Geschichte unseres Landes einen großen Teil unserer heutigen Identiät ausmacht und wir der Meinung sind, dass diese Thematik unter anderem zur Allgemeinbildung gehört, versuchen wir gerade jungen Menschen einen Einblick in unsere Historie zu ermöglichen. Wenn Ihr den ersten Teil verpasst habt, findet Ihr den Beitrag unter folgendem Link:

Zum Thema – Teil 2: Die Landesebene

Auch auf der Landesebene wurde von der nationalsozialistischen Regierung der Prozess der Gleichschaltung angewandt. Die Gleichschaltung umfasst eine Vereinheitlichung des gesamten gesellschaftlichen, politischen und sozialen Lebens. Sinn der Gleichschaltung war es politische Gegner auszuschalten und den entstanden Pluralismus in der Weimarer Republik zu beseitigen.

Eine Rouine der Vergangenheit - Eine Vielzahl von Bunkern existieren noch heute

Eine Rouine der Vergangenheit – Eine Vielzahl von Bunkern existieren noch heute

Die Aktivitäten des Volkes sollten in großen Organisationen zusammengefasst werden und der nationalsozialistischen Ideologie entsprechen.

Am 31.03.1933 und am 07.04.1933 wurden Gleichschaltungsgesetze verabschiedet, die den Ländern ersten die Souveränität raubten und die Entsendung von Reichstathaltern beschlossen. Vor diesen Gesetzen waren die Landtage für die Landesgesetzgebung verantwortlich, dies wurde nun aufgehoben und der Reichsregierung, also Adolf Hitler übertragen.

Die Landtage wurden am 30.01.1934 mit dem Gesetz über den Neuaufbau des Reichs komplett aufgelöst und alle politischen/sozialen Entscheidungen wurden nun von der Reichsregierung getroffen. Außerdem führte die Entsendung von Reichstathaltern zur einer Überwachung der Reichsgauen (staatliche Verwaltungsbezirke). Die Reichstathalter hatten folgende Befugnisse:

  • Ernennung und Entlassung der wichtigsten Staatsbeamten und Richter
  • Auflösung und Anordnung der Neuwahl des Landtags
  • Ernennung und Entlassung des Vorsitzenden der Landesregierung
  • das Begnadigungsrecht
  • Ausfertigung und Verkündung der Landesgesetze

Die Reichstathalter hatten primär die Aufgabe für die Beobachtung und Einhaltung, die vom Führer aufgestellten Richtlinien der Politik, zu sorgen. Somit hatte Adolf Hitler in jedem Land eine Art „Wachhund“, der dafür sorgte das alles dem nationalistischen Ideologie entsprach und falls jemand negativ auffiel direkt jemanden vor Ort, der sich mit der Angelegenheit auseinandersetzen konnte. Dies trug zur totalen Überwachung der Bürger bei.

Die Gleichschaltung war 1934 weit fortgeschritten, die NSDAP übernahm weitreichend die Verbände und Organisationsstrukturen. Die gezwungene Anpassung durch administrative Maßnahmen, sowie brutalen Straßenterror führte dazu das das Hakenkreuz, in den Straßen und aus dem Leben der Menschen nicht mehr wegzudenken war.

1934 gab es kaum noch einen Verein, der kein Hakenkreuz im Wappen trug, außerdem wurde die Uniformierung, sowie der Einfluss auf die Jugend in Form der Hitler- Jugend stark vorangetrieben. Die Nationalsozialisten hatten nun fast die gesamte Kontrolle über den politischen, sozialen, sowie gesellschaftlichen Bereich. Zur Gleichschaltung gehörte selbstverständlich auch die Presse, Film und der Rundfunk, die als effektive Instrumente der Beeinflussung der Menschen eingesetzt wurden.

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Zusammenfassung Führungstil und Prinzipien

Führungsprinzipien

Def: Führung ist ein Teil der Unternehmenskultur. Die Werte- und Verhaltensnormen, welche die Mitarbeiter bei ihren Führungskräften erleben, werden sich im eigenen Denken und Handeln niederschlagen.

Direktorialprinzip: Einer entscheidet alleine

Primatkollegialität: Primus inter pares (Erster unter Gleichen)

Kassationskollegialität: Einstimmige Entscheidungen

Abstimmungskollegialität: Mehrheitsbeschluss

  • 1) Majoritätsprinzip:
    • Einfache Mehrheit (51:49)
    • Qualifizierte Mehrheit
      • 2/3 Mehrheit
      • 3/4 Mehrheit
    • 2) Minoritätsprinzip

 Führungsstil:

Wie Sie mit Managementstilen besser ans Ziel kommen

Wie Sie mit Managementstilen besser ans Ziel kommen

1) autoritär – vorgeben

2) Kooperativ/ kollegial

3) Laissez-faire  – frei arbeiten lassen

 

  1. a) nach Gutsherren Art (viel strenger als autorität)
  2. b) patriachalischer Fürhungsstil (Chef = Vater; Mitarbeiter = Kinderàin kleinen und mittelständischen Betrieben)
  3. c) charismatischer Führungsstil (die besondere Áura)

d)bürokratischer Führungsstil (Regelungen)

 

Führungstechniken:

Management by exceptions (Mbe): Führen im Ausnahmefall

Management by delegation (Mbd): Führen durch Weiterleiten

Management by objektives (Mbo): Führen durch Zielvereinbarung

Management by results (Mbr): Führen durch Zielvorgabe

Management by project (Mbp): Führung durch Teamarbeit

Management by crisis (Mbc): Führung durch bewusste Krisenszenario

 

Ablauforganisation:

 Die Aufgabe der Ablauforganisationbesteht darin, die einzelnen voneinander abhängigen Teilaufgaben in eine sinnvolle zeitliche und räumliche Reihenfolge zu bringen. Damit sorgt sie für eine reibungslose und optimale Erfüllung der Gesamtaufgabe.

Wie erkenne ich Fehler:

Primärerhebung/field research

->Befragung

-> Beobachtung

-> Selbstaufschreibung

-> Workshop

-> Sekundärerhebung/ desk research (Analyse von Daten, die eigentlich für anderes bestimmt ist)

-> Schreibtischanalyse

 

Formen der Befragung und Beobachtung:

  • Interview
  • Fragebogen strukturiert (multiple choice ) und unstrukturiert (offene Fragen)
  • Dauerbeobachtung (offene und verdeckte)
  • Mulrimomentaufnahme