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Gesellschaftliche Auswirkungen von Brand Management & Social Media

Marken können auf diversen Ebenen auf ihr Umfeld einwirken. Marken bieten dem Konsumenten Orientierung, transportieren Emotionen und Werte und haben so einen nachweislichen Einfluss auf die Gesellschaft, in der sie ihre Verwendung finden. Wenn also Marken Auswirkungen auf die Gesellschaft haben, dann gilt das ebenso für Brand Management, das die Marken führt und lenkt.

Definition gesellschaftsbeeinflussender Faktoren

Unter gesellschaftsbeeinflussenden Faktoren werden Faktoren verstanden, die einen messbaren Einfluss auf Menschen haben. Dieser Einfluss kennzeichnet sich dadurch, dass sich Entscheidungen und Meinungen des Individuums durch aktiven oder passiven Konsum verändern. Auch Individuen können als Multiplikatoren dienen, indem sie Inhal-te innerhalb einer Gesellschaft verbreiten. Bereits eine geringe Anzahl von Menschen reicht aus, um eine Gesellschaft zu beeinflussen. Dieser Umstand wird durch die Massenmedien der heutigen Generation beschleunigt. Das Internet mit seinen barrierefreien Kommunikations-und Interaktionsplattformen wie YouTube, Facebook und Co. hat die Beeinflussung von Gesellschaft erleichtert und beschleunigt. Via Handy und Applikation kann heute überall und zu jederzeit ein Millionenpublikum erreicht werden, beispielsweise über Facebook.

Allgemeine Einflussfaktoren: Medien

Allgemeine Einflussfaktoren auf Menschen durch aktiven und passiven Konsum sind Massenmedien. Dabei gibt es in der groben Betrachtung eine Klassifizierung in drei Bereiche: Print-, elektronische und digitale Medien. Unter Printmedien sind gedruckte Informationen jeglicher Form zu verstehen. Von Broschüren bis Zeitungen gelten Printmedien als bewährtes Mittel der Informationsweitergabe.

Brand Management und der wachsende Einfluss der sozialen Medien

Brand Management und der wachsende Einfluss der sozialen Medien

Elektronische Medien zeichnen sich durch eine elektrische Übertragung aus. Bei diesen Medien kommt es vermehrt auch zu digitaler Übertragung, weshalb die Grenze zu den digitalen Medien fließend ist.
Digitale Medien sind elektronische Medien, die ihre Informationen mittels digitaler Codes vom Sender zum Empfänger transportieren. Basierend für die Übertragung digitaler Medien ist die das binäre Zahlensystem der Computersysteme. Digitale Medien haben im 21. Jahrhundert den Großteil des Massenmedienkonsums neben der klassischen Telekommunikation übernommen. Aufgrund ihrer vielfältigen Verwendungsmöglichkei-ten, nimmt man innerhalb der digitalen Medien eine zusätzliche Unterteilung vor. Die Optionen digitaler Mediennutzung nehmen dauerhaft zu und bieten so Unternehmen eine gesteigerte Anzahl an möglichen Kommunikationsformen mit dem Konsumenten.

Beispielhafte elektronische Medien sind das Telefon, der in Hörfunk und Fernsehen unterteile Rundfunk, sowie das Internet. Digitale Medien gliedern sich in bildschirmbe-zogene Anwendungen wie E-Books, Mobiltelefone, Computerspiele und interaktive Objekte und Installationen wie Multi-Touch-Tables. Dazu kommen noch interaktive Umgebungen und interaktive Architektur, wie beispielsweis Showrooms und Medien-fassaden.

Medialer Nutzen für Unternehmen

Für Unternehmen hat diese Bandbreite potenziell nutzbarer Medien Vor- und Nachteile. Einerseits ist es eine Herausforderung für Unternehmen und Marken, das richtige Kommunikations-Medium zu finden. Zielgruppen, insbesondere Teenager und junge Erwachsene, bewegen sich bevorzugt innerhalb der angebotenen Medien. Auch das Wechselbedürfnis zu anderen etablierten und vor allem neuen Medien hat zugenommen. Mehr Grründe wieso Unternehmen soziale und digitale Medien nutzen sollten, findet Ihr hier.

Unternehmen müssen deshalb wachsam verfolgen, auf welchem Medium sich ihre Zielgruppe gerade aufhält. Dies ist eine Herausforderung für Unternehmen im 21. Jahrhundert.
Zeitlich neuere Medien gehen teilweise anders mit Werbung um, als herkömmliche Medien. Sie muss dezenter platziert werden und darf nicht plakativ wirken . Deutlich wird diese Form von Werbung insbesondere am Beispiel von YouTube, einem Unternehmen des Alaphabetkonzerns (Google).

Soziale Medien und der Einfluss auf unsere Kaufentscheidung

Soziale Medien und der Einfluss auf unsere Kaufentscheidung

Zu YouTube kann sich jeder Zugang über ein eigenes Profil verschaffen und Inhalte anschauen oder als Video hochladen. Relativ schnell haben sich Personen gefunden, die eine Fangemeinde etablieren und regelmäßige Zuschauer und Abonnenten für ihre eigenen Videos gewinnen konnten. Solche Personen sind für Unternehmen schnell zu einer begehrten Werbeplattform geworden.

Durch Sponsoring dieser Akteure gelingt es Unternehmen, ihre Marken in den Vordergrund der Videos zu spielen und vor Millionen Menschen der potenziellen Zielgruppe zu platzieren. Wird das Sponsoring zu vordergründig, quittieren dies Abonnenten auch mit ne-gativem Feedback. Es steht in starkem Kontrast zum freiheitlichen Verständnis der Abonnenten. Sie verstehen das Internet und insbesondere ihre bevorzugten Nutzungs-bereiche wie YouTube als „frei“, weil weitestgehend unbeschränkt und unzensiert. Dem widerspricht der aktive Eingriff ins unregulierte Medium durch Unternehmen aus kommerziellen Gründen.

Bei aufmerksamer Beobachtung der Medienentwicklung kann die Geschwindigkeit und Vielfalt der neuen Medien auch sehr vorteilhaft für Unternehmen sein. Auf ein aufstre-bendes Medium zu setzen und vorausschauend zu verhandeln, kann, bei entsprechen-der Entwicklung des Mediums, zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis des Media Investments führen. Dieses kann den Gewinn des Unternehmens steigern, es steigert auf jeden Fall die Medien-Effizienz.

Ebenso ist eine umfassende 360-Grad Ansprache möglich, wenn die Kenntnisse über die Zielgruppe ausreichend sind. Neue Techniken bieten Marken neue Möglichkeiten, Zielgruppen passgenau anzusprechen und eine maximierte Verbindung zur eigenen Marke herzustellen.