Category Archives: Führung

Praxiserfahrung und Nachwuchsförderung – Nach wie vor das wichtigste Kriterium im Lebenslauf?

Entspannt durch den täglichen Alltag im Beruf

Diese Praxiserfahrung ist enorm wichtig. Die Praxiserfahrung muss eine Ihrer Stärken sein.

Wir müssen wissen, was sich bei den täglichen Arbeitsprozessen im Unternehmen abspielt, welche Probleme und Konfrontationen auch im rein physischen Sinn außerhalb der Gewerbeanlage, in den Fluren der Kantine entstehen können, beim Stundenwechsel, beim Raumwechsel von einem sog. Arbeitsplat z. B. zu den naturwissenschaftlichen Fachräumen, auf dem Weg zur Kunsterziehung, in den Kongress-Saal oder in die Sportanlage, wo sich jedesmal zahlreiche Unternehmer und auch Mentor begegnen.

Die Erfahrung in der Praxis – Notwendig um den modernen Anforderungen gerecht zu werden

Wir müssen wissen, welches Kraft- und Konfliktpotenzial im Pausenverhalten der Schüler steckt. Sie müssen wissen, wie eine Sitzung abläuft und welche Probleme auf einer sog. SMV-Tagung, also einer Tagung des Aufsichtsrats und der Arbeitnehmervertretung angesprochen werden. Dies ist nicht nur die Aufgabe der Geschäftsleitung, der Verbindungs- oder Datenschutzbeauftragten.

Sie müssen wissen, wie sich Lehrkräfte nach einer kraft- und konzentrationsraubenden Unterrichtsstunde im Bürokomplex abreagieren und neu motivieren, welche Schwingungen zwischen den einzelnen Fachbereichen sich eventuell hochschaukeln, zwischen den Naturwissenschaftlern und den Fachkräften für moderne Fremdsprachen.

Praxiserfahrung die Kernkompetenz die Ihnen Verhandlungsgeschick verleiht

Praxiserfahrung die Kernkompetenz die Ihnen Verhandlungsgeschick verleiht

Sie müssen wissen, welche Probleme die gewählten Elternvertreter bei den Sitzungen des Elternbeirats zur Sprache bringen und nach einer Lösung verlangen.

Ich komme zurück zur Analyse Ihrer eigenen Person, zum Selbstverständnis. Werden Sie sich über sich selbst im Klaren? Denken Sie über sich selbst nach! Versuchen Sie zu verstehen, wie die Menschen, auch vertraute Personen, mit denen Sie es zu tun haben, Sie sehen:

Gelten Sie als autoritär und unnahbar? Möchten Sie autoritär sein oder lieber eine natürliche Autorität besitzen? Sind Sie selbstbewusst oder gelten Sie als überheblich oder gar arrogant? Sind Sie unterkühlt oder abweisend? Sind sie jähzornig, nachtragend? Sind Sie selbstkritisch, gelten Sie als beratungsresistent, als uneinsichtig?

Erfahrene Führungskompetenzen machen sich bezahlt

Kennt man Sie als einen harmoniebedürftigen Kollegen, sind Sie eher ein vermittelnder Diplomat? Sind Sie kontaktfreudig, redegewandt, entschlussfreudig? Treffen Sie Entscheidungen zu rasch, ohne gründliche Überlegung?

Sind Sie ein guter Organisator, der auch gerne delegiert, der gerne aktive, engagierte Mitarbeiter neben sich sieht, die auch Initiative ergreifen und diese dann auch umsetzen oder haben Sie Angst, dass einer Ihrer Mitarbeiter zu forsch vorgeht, und wollen Sie deshalb lieber alles selbst in die Wege leiten? Das werden Sie nicht schaffen.

Selbstverständlich halten Sie alle Fäden in der Hand, aber ebenso selbstverständlich im richtigen Spannungsverhältnis. Sie geben nie einen Faden aus der Hand, dann spüren Sie sofort, wenn ein Faden zu sehr zieht, zu sehr gespannt ist, dann wissen Sie, dass es Zeit ist einzugreifen.

Sie spüren auch, wenn ein Faden Sie nie zu einer Reaktion herausfordert, weil er zu locker ist.

Sie müssen wissen, wie sie auf Kritik reagieren, auf Kompetenzgerangel unter Lehrkräften, auf spontane Veränderungsvorschläge, auf Mobbingprobleme unter Schülern, auf aggressive Anrufe sog. Helikoptereltern.

Sie werden für alles verantwortlich sein, darüber werden Sie sich bei der Bewerbung im Klaren sein müssen. Sie sind die letzte Instanz, auch wenn Sie gerne delegieren, Sie sind für die Tragweite der Entscheidungen und für deren Umsetzung vielfach auch mit Ihrer Unterschrift versehen verantwortlich.

Machen Sie sich deshalb bitte zunächst auch ein Bild vom Standort der Schule im geographischen Umfeld und bestimmen Sie anschließend darin Ihren eigenen Standort.

Der Unternehmensstandort ist besonders bedeutsam

Nach dieser wichtigen geographischen Standortbestimmung werden Sie sich dem Profil der Schule widmen und deren Image im Leben der Öffentlichkeit. Wie lauten die Schülerzahlen, wie ist die Entwicklung der Anmeldezahlen in den vergangenen Jahren. Platzt die Schule aus allen Nähten oder leidet sie unter ständig zurückgehenden Anmeldezahlen.

Situationen gekonnt meistern mit Erfahrungen aus der Praxis

Situationen gekonnt meistern mit Erfahrungen aus der Praxis

Wie hoch liegt der Anteil an Mitarbeitern mit Migrationshintergrund? Welche Fremdsprachenfolge wird angeboten? Worin liegen die Alleinstellungsmerkmale durch Fremdsprachen, z.B. in einem rein modernen sprachlichen Zweig? Welche Bedeutung kommt den alten Sprachen zu, ist eine humanistische Ausbildung noch möglich? Welche Rolle spielen so wichtige Fächer wie Kunst, Sport, Musik? Gibt es gar einen musischen Ausbildungszweig?

Wie sind die Abiturergebnisse in den vergangenen Jahren? Unterzog sich die Schule in jüngerer Zeit einer externen Evaluation?

In welchen Bereichen öffnet sich die Schule nach außen, leistet sie einen wertvollen Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt?

Die Praxiserfahrung ist im Berufsalltag von besonderer Bedeutung

 Sie sind für alles verantwortlich. Natürlich für den reibungslosen Ablauf des Unterrichts, für die korrekte Durchführung aller Prüfungen, für die Notengebung, für die Ausfertigung aller Zeugnisse. Für den Einsatz der Lehrkräfte. Sie sind für die dienstliche Beurteilung der Lehrkräfte verantwortlich, für deren Fortbildungsverhalten;

für den Stundenplan, für die Aufsichten vor dem Unterricht, während der Pausen, nach dem Unterricht, für die Sicherheit im Haus, in den Fachräumen, für die sichere Verwahrung der Chemikalien, für die physikalischen Versuchsvorrichtungen u.a. Sie benötigen ein Sicherheitsteam, das regelmäßig zusammentreten muss, mit aktuellen Informationen versorgt werden muss und geschult werden muss in Kooperation mit polizeilichen Dienststellen.

Sie sind für die Anschaffung von Unterrichtsmaterialien verantwortlich (lernmittelfrei genehmigte oder auch nicht genehmigte Schulbücher). Sie sind für den gesamten Schriftverkehr verantwortlich, der das Haus verlässt.

Sie sind für die Raumverhältnisse und für den Zustand der Unterrichtsräume verantwortlich. Sie regeln die Kooperation mit dem Sachaufwandsträger.

Entspannt durch den täglichen Alltag im Beruf

Entspannt durch den täglichen Alltag im Beruf

Sie tragen die volle Verantwortung für jede Art von Werbung in den Räumen des Unternehmens

Über all diese Verantwortlichkeiten müssen Sie sich im Vorfeld im Klaren sein. Sie dürfen nicht nach der Ernennung zum Schulleiter vor diesem Berg von Aufgaben resignieren, in sich zusammenbrechen und sich fragen, wie soll ich dies alles meistern.

Legen Sie sich deshalb rechtzeitig Ihre persönliche Strategie fest, wie Sie an die Lösung der hier gezeigten Aufgaben herangehen. Legen Sie Prioritäten fest, informieren Sie sich über verschiedene Ordnungs- und Ablagesysteme. Dies ist enorm wichtig.

Sie werden nie alles im Kopf behalten, aber Sie müssen in kürzester Zeit auf die entsprechenden Unterlagen zugreifen, um sich Ihre eigenen Notizen wieder in Erinnerung zu rufen oder in entscheidenden Vorschriften nachzuschlagen.

Befreien Sie sich von ihrem bisherigen Tätigkeitsbereich, auch dies meine ich im lokalen Sinn. Sie müssen die emotionalen Zelte zu Ihrer bisherigen Schule abbrechen und sich ganz auf die neue Aufgabe konzentrieren, sich mit der neuen Schule identifizieren; diese absolute Identifikation ist enorm wichtig, dies muss jeder im Gespräch spüren, dies ist ihre Schule, nicht Sie wollen sich profilieren, sondern Sie wollen das Profil der Schule schärfen.

Egoismen, egozentrisches Denken, Profilsucht, lautes Streben nach Aufstieg auf der Karriereleiter wird Ihnen von Anfang an sehr negativ angekreidet. „Der bleibt ja sowieso nicht lange hier!“

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Herrschaftsinstrumente der Nationalsozialisten – Teil 2: Die Landesebene

Vorwort zum Thema

In unserer Reihe “Herrschaftsinstrumente der Nationalsozialisten” setzen wir uns mit den unterschiedlichen Instrumenten auseinander, die die Nationalsozialisten benutzt haben um Ihre Macht auszuüben und die Macht zu erhalten.

Da auch die Geschichte unseres Landes einen großen Teil unserer heutigen Identiät ausmacht und wir der Meinung sind, dass diese Thematik unter anderem zur Allgemeinbildung gehört, versuchen wir gerade jungen Menschen einen Einblick in unsere Historie zu ermöglichen. Wenn Ihr den ersten Teil verpasst habt, findet Ihr den Beitrag unter folgendem Link:

Zum Thema – Teil 2: Die Landesebene

Auch auf der Landesebene wurde von der nationalsozialistischen Regierung der Prozess der Gleichschaltung angewandt. Die Gleichschaltung umfasst eine Vereinheitlichung des gesamten gesellschaftlichen, politischen und sozialen Lebens. Sinn der Gleichschaltung war es politische Gegner auszuschalten und den entstanden Pluralismus in der Weimarer Republik zu beseitigen.

Eine Rouine der Vergangenheit - Eine Vielzahl von Bunkern existieren noch heute

Eine Rouine der Vergangenheit – Eine Vielzahl von Bunkern existieren noch heute

Die Aktivitäten des Volkes sollten in großen Organisationen zusammengefasst werden und der nationalsozialistischen Ideologie entsprechen.

Am 31.03.1933 und am 07.04.1933 wurden Gleichschaltungsgesetze verabschiedet, die den Ländern ersten die Souveränität raubten und die Entsendung von Reichstathaltern beschlossen. Vor diesen Gesetzen waren die Landtage für die Landesgesetzgebung verantwortlich, dies wurde nun aufgehoben und der Reichsregierung, also Adolf Hitler übertragen.

Die Landtage wurden am 30.01.1934 mit dem Gesetz über den Neuaufbau des Reichs komplett aufgelöst und alle politischen/sozialen Entscheidungen wurden nun von der Reichsregierung getroffen. Außerdem führte die Entsendung von Reichstathaltern zur einer Überwachung der Reichsgauen (staatliche Verwaltungsbezirke). Die Reichstathalter hatten folgende Befugnisse:

  • Ernennung und Entlassung der wichtigsten Staatsbeamten und Richter
  • Auflösung und Anordnung der Neuwahl des Landtags
  • Ernennung und Entlassung des Vorsitzenden der Landesregierung
  • das Begnadigungsrecht
  • Ausfertigung und Verkündung der Landesgesetze

Die Reichstathalter hatten primär die Aufgabe für die Beobachtung und Einhaltung, die vom Führer aufgestellten Richtlinien der Politik, zu sorgen. Somit hatte Adolf Hitler in jedem Land eine Art „Wachhund“, der dafür sorgte das alles dem nationalistischen Ideologie entsprach und falls jemand negativ auffiel direkt jemanden vor Ort, der sich mit der Angelegenheit auseinandersetzen konnte. Dies trug zur totalen Überwachung der Bürger bei.

Die Gleichschaltung war 1934 weit fortgeschritten, die NSDAP übernahm weitreichend die Verbände und Organisationsstrukturen. Die gezwungene Anpassung durch administrative Maßnahmen, sowie brutalen Straßenterror führte dazu das das Hakenkreuz, in den Straßen und aus dem Leben der Menschen nicht mehr wegzudenken war.

1934 gab es kaum noch einen Verein, der kein Hakenkreuz im Wappen trug, außerdem wurde die Uniformierung, sowie der Einfluss auf die Jugend in Form der Hitler- Jugend stark vorangetrieben. Die Nationalsozialisten hatten nun fast die gesamte Kontrolle über den politischen, sozialen, sowie gesellschaftlichen Bereich. Zur Gleichschaltung gehörte selbstverständlich auch die Presse, Film und der Rundfunk, die als effektive Instrumente der Beeinflussung der Menschen eingesetzt wurden.

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Zusammenfassung Führungstil und Prinzipien

Führungsprinzipien

Def: Führung ist ein Teil der Unternehmenskultur. Die Werte- und Verhaltensnormen, welche die Mitarbeiter bei ihren Führungskräften erleben, werden sich im eigenen Denken und Handeln niederschlagen.

Direktorialprinzip: Einer entscheidet alleine

Primatkollegialität: Primus inter pares (Erster unter Gleichen)

Kassationskollegialität: Einstimmige Entscheidungen

Abstimmungskollegialität: Mehrheitsbeschluss

  • 1) Majoritätsprinzip:
    • Einfache Mehrheit (51:49)
    • Qualifizierte Mehrheit
      • 2/3 Mehrheit
      • 3/4 Mehrheit
    • 2) Minoritätsprinzip

 Führungsstil:

Wie Sie mit Managementstilen besser ans Ziel kommen

Wie Sie mit Managementstilen besser ans Ziel kommen

1) autoritär – vorgeben

2) Kooperativ/ kollegial

3) Laissez-faire  – frei arbeiten lassen

 

  1. a) nach Gutsherren Art (viel strenger als autorität)
  2. b) patriachalischer Fürhungsstil (Chef = Vater; Mitarbeiter = Kinderàin kleinen und mittelständischen Betrieben)
  3. c) charismatischer Führungsstil (die besondere Áura)

d)bürokratischer Führungsstil (Regelungen)

 

Führungstechniken:

Management by exceptions (Mbe): Führen im Ausnahmefall

Management by delegation (Mbd): Führen durch Weiterleiten

Management by objektives (Mbo): Führen durch Zielvereinbarung

Management by results (Mbr): Führen durch Zielvorgabe

Management by project (Mbp): Führung durch Teamarbeit

Management by crisis (Mbc): Führung durch bewusste Krisenszenario

 

Ablauforganisation:

 Die Aufgabe der Ablauforganisationbesteht darin, die einzelnen voneinander abhängigen Teilaufgaben in eine sinnvolle zeitliche und räumliche Reihenfolge zu bringen. Damit sorgt sie für eine reibungslose und optimale Erfüllung der Gesamtaufgabe.

Wie erkenne ich Fehler:

Primärerhebung/field research

->Befragung

-> Beobachtung

-> Selbstaufschreibung

-> Workshop

-> Sekundärerhebung/ desk research (Analyse von Daten, die eigentlich für anderes bestimmt ist)

-> Schreibtischanalyse

 

Formen der Befragung und Beobachtung:

  • Interview
  • Fragebogen strukturiert (multiple choice ) und unstrukturiert (offene Fragen)
  • Dauerbeobachtung (offene und verdeckte)
  • Mulrimomentaufnahme