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Herrschaftsinstrumente der Nationalsozialisten – Teil 1: Die Parteiebene

Vorwort zum Thema

Das nationalsozialistische Herrschaftssystem beanspruchte und kontrollierte den gesamten Menschen. Dies galt für alle Bereiche, egal ob beruflich oder privat, auch das Alter spielte keine Rolle. Die Nationalsozialisten versuchen die gesamte Bevölkerung zu überwachen. Wer sich den Zwängen und Vorschriften des NS- Regimes nicht beugte, wurde als Feind angesehen.

Es gab keinen Zwischenraum, entweder man gehörte dazu oder man war dagegen und musste mit erheblichen Konsequenzen rechnen, die meistens mit vielen Qualen, Terror und dem Tod verbunden waren. Folgend gehe ich auf die einzelnen Instrumente des Herrschaftssystems ein. Am 30. Januar 1933 wurde Hitler von Paul von Hindenburg als Reichskanzler vereidigt.

Von diesem Tag an, der auch als Machtergreifung Hitlers oder von Historikern als Machtübergabe oder Machtübertragung an Hitler bezeichnet wird, fingen die Nationalsozialisten an die gesamte politische und soziale Struktur in Deutschland zu verändern. Auch die Ideologie, Einstellung und das Moralverständnis der Bürger sollte nicht so bleiben wie es war.

Teil 1 der Reihe: Die Parteiebene

Vor der Machtübertragung an Hitler, war Deutschland eine parlamentarische Demokratie (Weimarer Republik), das heißt verschiedenste Interessengruppen konnten sich mit der Bildung einer Partei ein Mitbestimmungsrecht bei politischen Entscheidungen verschaffen, indem Sie gewählt wurden.

Auch wenn dies durch den Paragraphen 25 und 48 der Weimarer Verfassung stark eingeschränkt war. Prinzipiell wurde jede Einstellung toleriert und es herrschte Meinungsfreiheit. Dies sollte sich nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler schlagartig ändern.

Der Schatten der Nationalsozialisten ist noch heute präsent

Der Schatten der Nationalsozialisten ist noch heute präsent, Ort: Gedenkstätte Dachau

Am 04.02.1933, wenige Tage nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler, wurde die Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz des Deutschen Volkes verabschiedet. Diese Verordnung erteilte dem Reichskanzler Adolf Hitler und dem NSDAP angehörigen Reichsinnenminister Wilhelm Frick weitreichende Vollmachten und schränkte die Versammlungs- und Pressefreiheit weitestgehend ein. Die Propaganda konnte nun in voller Breite Ihre Wirkung zeigen.

23 März 1933- An diesem Tag wurde das Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich verabschiedet, auch bekannt als Ermächtigungsgesetz. Dieses Gesetz ermöglichte der Regierung unter Reichskanzler Adolf Hitler, ohne Zustimmung von Reichstag und Reichsrat und ohne Gegenzeichnung des Reichspräsidenten, Gesetze zu verabschieden.

Somit konnte Adolf Hitler die gesamte Verfassung nach belieben ändern. Das Ende der Demokratie war besiegelt und eine Diktatur nach dem Führerprinzip war geboren. Ziel des Gesetztes war den Schein der Legalität zu bewahren und das Parlament auszuschalten.

Das Ermächtigungsgesetz ermöglichte der nationalsozialistischen Regierung am 01.12.1933 ein weiteres einschlägiges Gesetz zu verabschieden, dass Gesetz zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat. Dieses Gesetz verbot alle Parteien, bis auf die NSDAP.

Die NSDAP wurde zur Volkspartei erklärt und politische Gegner konnten verfolgt, eingesperrt und ermordet werden und das alles legal. Das Parlament war nun komplett ausgeschaltet, es gab nur noch eine Partei und eine politische Richtung. Diese Vorgehensweise war ein Teil der Gleichschaltung unter Adolf Hitler.

Wir hoffen der erste Teil unseres Beitrags zur Allgemeinbildung und Geschichte von Deutschland war informativ und hat euch gefallen. Weitere Themen findet Ihr unter https://foto-seminare.net oder eine kleine Auswahl  unserer Themen folgt nachfolgend:

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In dieser Woche wird der zweite Teil folgen, der sich mit dem Teilgebiet befasst welche Herrschaftsinstrumente hatten die Nationalsozialisten auf Landesebene? Schaut erneut vorbei!